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	<title>Andachtsarchiv &#8211; CVJM Stuttgart-Möhringen</title>
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	<description>Der CVJM gestaltet seit über 100 Jahren lebendige Kinder- und Jugendarbeit im Stuttgarter Stadtteil Möhringen.</description>
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	<title>Andachtsarchiv &#8211; CVJM Stuttgart-Möhringen</title>
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	<item>
		<title>Andacht Dezember 2023</title>
		<link>https://archiv.cvjm-s-moehringen.de/andacht-dezember-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Köpple]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2024 17:42:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Andachtsarchiv]]></category>
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					<description><![CDATA[„Big Brother is watching you“ oder auch „Ich bin ein Gott, der dich sieht“ Ich habe einen Schreck bekommen, als ich die Jahreslosung für 2023 <a class="mh-excerpt-more" href="https://archiv.cvjm-s-moehringen.de/andacht-dezember-2023/" title="Andacht Dezember 2023">[weiterlesen]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>„Big Brother is watching you“  oder auch „Ich bin ein Gott, der dich sieht“</p></blockquote>
<p>Ich habe einen Schreck bekommen, als ich die Jahreslosung für 2023 vor über einem Jahr zum ersten Mal gelesen habe, da sie mich sehr an George Orwells Roman „1984“ erinnert. Orwell beschreibt einen totalitären Überwachungsstaat im Jahr 1984, wie er sich den im Jahr 1948 (bewusster Zahlendreher) vorgestellt hat: Überall gibt es Mikrofone und Kameras (Teleaugen), eine Gedankenpolizei die Gedankenverbrechen verfolgt und ein Wahrheits- und Liebesministerium &#8230;.. Und alles sieht und überwacht, natürlich zum Wohle der Menschen, &#8230; „Big Brother – der Große Bruder.<br />
Auch in der Kindererziehung gab es Zeiten, in denen gedroht wurde: „Der liebe Gott sieht alles“, um Kinder zu Wohlverhalten zu bewegen.<br />
Heute geben wir unsere Daten im Internet freiwillig preis. Lassen unsere Einkäufe dokumentieren, unser Bewegungsprofil, Bilder und vieles mehr veröffentlichen.<br />
Ich will doch gar nicht, dass Gott alles sieht! Ich mache ich doch Dinge, die keiner sehen soll, z. B. &#8230; (bitte selber ergänzen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> &#8230;).<br />
Gott soll doch nur sehen, was ich freigebe – so wie in den (a)sozialen Netzwerken nur sog. Freunde alles sehen dürfen – anderen bleibt der Zugriff verwehrt. So einen Filter würde ich auch gerne Gott vorsetzen, damit er nur das sieht, was ich will – z. B. meine Spenden, mein ehrenamtliches Engagement, was von meinen Mitmenschen oft übersehen oder meiner Ansicht nach nicht wertschätzend genug gewürdigt wird – aber nein&#8230; Gott sieht alles – Big Brother is watching you. Wie gehe ich damit um?<br />
Dass Gott alles sieht, hat ja zunächst im Gegensatz zu Orwell‘s Roman, wo die Menschen gegängelt, bestraft und gefoltert werden, keine negativen Auswirkungen auf mein Leben – ich kann das also völlig ignorieren.<br />
Oder, da Gott ja alles sieht, kann ich versuchen bei Gott durch wohlgefälliges Verhalten, durch ehrenamtliches Engagement,  Plus-Punkte zu sammeln. Ich will bekennen, dieser Ansatz ist mir nicht so ganz fremd: Kassenführung, Ständleseinladungen austragen oder Andacht-Vorbereiten gibt Pluspunkte.<br />
Gern wird ehrenamtliche Arbeit ja auch „Arbeit um Gotteslohn“ genannt, was doch suggeriert, dass da irgendwie und irgendwann mal ein „Lohn“ fällig wird. Aber auch dieser Ansatz ist nicht erfolgversprechend, da wir Gottes Liebe ja als Geschenk – also leistungsunabhängig – erhalten.<br />
Also, was hat mir diese Jahreslosung gebracht? Wie habe ich ein Jahr lang mit dieser Losung – dieser „Drohung“ – gelebt / überlebt?<br />
Vielleicht gibt es ja doch etwas Trost und Zuversicht, was ich von Jahreslosungen ja auch  erwarte:  Als Nicht-Theologe habe ich mir erlaubt, die Jahreslosung etwas umzuformulieren, so wie ich sie verstehen will:<br />
Aus dem Gott, der mich sieht / beobachtet, streiche ich zwei Buchstaben, dann wird daraus:<br />
Du bist ein Gott, der mich beachtet und noch mal zwei Buchstaben weg:<br />
Du bist ein Gott, der mich achtet.<br />
Also ein Gott, der mich wertschätzt, dem ich nicht egal bin, der mich beachtet und achtet – ja, damit konnte ich dieses Jahr leben – gerne auch noch länger&#8230;.</p>
<p><em>Andreas Hasenknopf<br />
(hasenknopf.a@t-online.de)</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Andacht November 2023</title>
		<link>https://archiv.cvjm-s-moehringen.de/andacht-november-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Köpple]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Dec 2023 16:32:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Andachtsarchiv]]></category>
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					<description><![CDATA[Er allein breitet den Himmel aus und geht auf den Wogen des Meers. Er macht den Großen Wagen am Himmel und den Orion und das <a class="mh-excerpt-more" href="https://archiv.cvjm-s-moehringen.de/andacht-november-2023/" title="Andacht November 2023">[weiterlesen]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Er allein breitet den Himmel aus und geht auf den Wogen des Meers. Er macht den Großen Wagen am Himmel und den Orion und das Siebengestirn und die Sterne des Südens. (Hiob 9,8-9)</p></blockquote>
<p>Es ist eine kalte, glasklare Nacht. Ein Mann steht in einer Wüste des Vorderen Orients und blickt in den Himmel. Hiob heißt er. Wie ein aufgespanntes Zelt umgibt ihn der Nachthimmel. Unzählige Sterne leuchten ihm entgegen, und er sieht Sternbilder, die er schon seit Kindertagen kennt. Langsam ziehen sie mit verlässlicher Treue ihre Bahn. Jeden Tag, jedes Jahr. Wie oft schon hat er diese Pracht bestaunt. Bis vor kurzem war der Sternenhimmel für ihn eine Bestätigung der Macht und Überlegenheit Gottes. Diesem Gott war er treu. Und er hatte ihn wiederum mit Glück und Reichtum beschenkt. Aber jetzt, da ihm alles genommen wurde? Besitz, Kinder, Gesundheit. Jetzt leuchten die Sterne immer noch und ziehen gleichmäßig ihre Bahn. Der Himmel aber ist ihm unheimlich geworden. Der Gott, der die Sterne geschaffen und sie auf ihre Bahn geschickt hat, ist ihm fremd.<br />
Gut 2000 Jahre später schaue ich in einer kalten Herbstnacht in denselben Himmel. Ich sehe nicht ganz so viele Sterne, weil die Lichtverschmutzung am Berliner Stadtrand so stark ist. Aber den Großen Wagen finde ich sofort. Und Orion auch. Beim Siebengestirn bin ich mir schon nicht mehr so sicher. Ich bin fasziniert und könnte stundenlang nach oben blicken. Ich sehe dieselben Sternenbilder wie Hiob. Vor ihm und nach ihm haben sie unzählige Menschen bestaunt. Was hat sich unter ihnen schon alles abgespielt auf dieser Welt? Geschichten des Glücks und der Hoffnung, Schicksale des Elends und der Not. Frieden und Krieg. Und immer ziehen die Sterne ihre Bahn als würde sie das alles nichts angehen.<br />
Für manche Menschen ist eine solche Naturerfahrung wie ein Gottesdienst. Ich kann das gut nachvollziehen, denn die Faszination für den „bestirnten Himmel über mir“ (I. Kant) teile ich. Für mich ist der Sternenhimmel Ausdruck der unendlichen Schöpfermacht Gottes. Ja, die Natur ist ein Buch, in dem wir Gott finden können. Aber was sie uns zeigt, bleibt uneindeutig. Denn der Himmel kann Menschen auch unheimlich werden. Auch das kann ich nachvollziehen. Dass die Natur eine gute Schöpfung Gottes ist, ein Zeichen seiner Treue und Verlässlichkeit, das versteht sich nicht von selbst. Gewiss wird es mir erst, wenn ich in ein anderes Buch schaue – die Bibel. Dort lese ich die unmissverständliche und eindeutige Zusage, dass Gott unwandelbar treu ist; dass er den unendlichen Himmel verlassen hat, um in seinem Sohn Jesus Christus für immer treu an unserer Seite zu sein. Und wenn mir das im Gottesdienst zugesprochen wird und mir Brot und Kelch gereicht werden, dann sehe und schmecke ich die Freundlichkeit Gottes. Mit dieser Erfahrung im Rücken freue ich mich darauf, Gottes Größe und Macht in der nächsten klaren Nacht am Sternenhimmel zu bestaunen.</p>
<p><em>Prof. Dr. Oliver Pilnei (Theologische Hochschule Elstal)</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Andacht Oktober 2023</title>
		<link>https://archiv.cvjm-s-moehringen.de/andacht-oktober-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Köpple]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Oct 2023 16:16:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Andachtsarchiv]]></category>
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					<description><![CDATA[Monatsspruch September, Matthäus 16, 15: Jesus Christus spricht: Wer sagt denn ihr, dass ich sei? Passiert Ihnen das eigentlich öfter mal? Dass Sie angesprochen werden, <a class="mh-excerpt-more" href="https://archiv.cvjm-s-moehringen.de/andacht-oktober-2023/" title="Andacht Oktober 2023">[weiterlesen]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Monatsspruch September, Matthäus 16, 15: Jesus Christus spricht: Wer sagt denn ihr, dass ich sei?</p></blockquote>
<p>Passiert Ihnen das eigentlich öfter mal?<br />
Dass Sie angesprochen werden, wie das eigentlich ist mit Ihrem Glauben? Glaubst Du an Gott? Oder: Was ist denn so toll an deinem Gott? Oder einfach nur: Sind sie gläubig? Oder auch: Du bist doch im CVJM, seid ihr da alle fromm?<br />
Den Jüngern wird von Jesus eine noch konkretere Frage gestellt, als Sie ihm erzählen, wie die Menschen die ihn gehört und erlebt haben über ihn sprechen. Welche Namen sie ihm geben.<br />
Der eine sagt dies, die Andere das, es wird behauptet Jesus sei Elia, oder Johannes der Täufer oder ein anderer Prophet.<br />
In diese Erzählungen hinein stellt Jesus die Frage: Wer sagt denn ihr, dass ich sei?<br />
Da schwingt so viel mit. Kennt <strong>IHR</strong> mich, was wisst <strong>IHR</strong> eigentlich von mir. Und was sagt <strong>IHR</strong> wenn ihr gefragt werdet. Da geht es irgendwie auch um Loyalität, Treue, Vertrauen, Glaube.<br />
Glaubt ihr, dass ich Gottes Sohn bin und getraut ihr Euch, dies dann auch zu erzählen, zu bekennen? Simon Petrus fasst sich ein Herz und antwortet: <strong>Du bist der Christus, des lebendigen Gottes Sohn!</strong><br />
Ich meine, was soll er auch sagen? Das ist, wie wenn der Metzger den Lehrling fragt: Magst du Fleisch? Wenn ich meinen Job behalten will, dann sag ich ja wohl, was der Chef hören will.<br />
Ist Petrus überzeugt von der Wahrheit seiner Antwort? Und von den Konsequenzen? Wir wissen, dass er nur wenige Zeit später, im Leiden und Sterben Jesu durchaus von dieser strammen Linie abweicht und seinen Herrn verleugnet. Und wie wäre das mit uns heute, auf diese ganz konkrete Frage? Was sagst Du denn, wenn Du gefragt wirst, ob Du glaubst, dass Jesus Gottes Sohn ist?<br />
Mir persönlich fällt es zunehmend leichter, meinen Glauben zu bekennen. Das liegt nicht so sehr daran, dass die bunte Vielfalt, an was die Menschen heute so alles glauben, enorm zunimmt und du mit dem Glauben an einen Gott besser dastehst, als wenn du Corona leugnest oder behauptest, der Klimawandel wäre eine Erfindung der Weltpolitik.<br />
Es klingt mir selbst komisch, aber es ist eher das Gefühl, mit diesem Bekenntnis gebraucht zu werden. Als hätte die Welt Unverzagte nötiger wie noch vor kurzem. Was auch immer die Welt von meinem Glauben hat. Kann ich sie besser machen dadurch, dass ich sage: Ich glaube! Aber nichts tue im Sinne Gottes? Was will er denn von mir, heute, konkret, in dieser eigenartigen Welt?<br />
Aber Jesus braucht dieses Bekenntnis von mir.<br />
Darum hat er damals auch zu Petrus gesagt: Selig bist du, Simon; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. Ich will dir die Schlüssel des Himmelreichs geben: Was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel gelöst sein. Und so geschah es mit Petrus.<br />
Ich bin gespannt, was er mit mir vorhat.</p>
<p><em>Oli Henke (sohenke@t-online.de)</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Andacht Juli/August 2023</title>
		<link>https://archiv.cvjm-s-moehringen.de/andacht-juli-august-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Köpple]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Oct 2023 17:18:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Andachtsarchiv]]></category>
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					<description><![CDATA[Jesus Christus spricht: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder eures Vaters im Himmel werdet. (Matth. 5, 44-45) Kürzlich <a class="mh-excerpt-more" href="https://archiv.cvjm-s-moehringen.de/andacht-juli-august-2023/" title="Andacht Juli/August 2023">[weiterlesen]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Jesus Christus spricht: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder eures Vaters im Himmel werdet. (Matth. 5, 44-45)</p></blockquote>
<p>Kürzlich durfte ich die Predigt von einem unserer Möhringer Prädikanten zum Thema „Gottes Liebe“ (1. Joh. 4) hören. Besonders beschäftigt hat mich da die Aussage, dass nur wer seine Feinde liebt, auch Gottes Liebe erfahren kann. Feststellung des Prädikanten dazu: „Das schafft keiner“ – und da hat er Recht.</p>
<p>Hier im Monatsspruch für Juli nach Matthäus nun also wieder: „Liebet eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder eures Vaters im Himmel werdet.“ Wenn wir Kinder unseres Vaters im Himmel werden wollen, dann sind die Voraussetzungen ziemlich hoch.<br />
Erzählen wir das doch einmal den Menschen in der Ukraine – liebt die, die euch diesen grausamen Krieg aufzwingen, die eure Häuser und Familien zerstören. Oder was sagen wir den Frauen, die von ihren Männern täglich drangsaliert werden? Er liebt Dich trotzdem?<br />
Es gibt wenig Gebote, die mir so schwer erfüllbar vorkommen – und zwar nicht nur in der großen Politik, sondern auch in meiner kleinen Welt. Beispiele hätte ich zuhauf, wo ich mich völlig selbstverständlich von jemandem abgewendet habe, der mir blöd kam, unfair zu mir war oder mich einfach aufgeregt hat. Man muss sich ja nicht mit jedem verstehen, oder? Einmal vielleicht noch ordentlich die Meinung sagen und dann am besten den Kontakt vermeiden. Dann gibt es zukünftig wahrscheinlich keinen Streit mehr – reicht doch auch.<br />
Reicht eben nicht. Jesus will nicht, dass wir dem Mitmenschen aus dem Weg gehen, mit dem wir im Streit sind, der uns bedroht oder nervt. Er will, dass wir uns ihm aktiv zuwenden, so wie wir das auch mit den Menschen machen, die wir lieben.<br />
Vielleicht dürfen wir den Monatsspruch auch weniger als eine Zugangsvoraussetzung für das Himmelreich, sondern eher als einen Mutmacher verstehen:<br />
Ihr seid die unendlich geliebten Kinder des Vaters im Himmel: Wer, wenn nicht ihr, könnte das Unmögliche schaffen und sich den Menschen zuwenden, die euch hassen, bekriegen, beschimpfen. Wer, wenn nicht ihr, könnte Frieden in diese Welt bringen? Traut euch einfach und versucht es bitte immer wieder.<br />
Eine Freundschaft aufzubauen und zu pflegen kann sehr lange dauern, manchmal ein ganzes Leben. Sich einen Menschen zum Feind machen, geht in kürzester Zeit. Ein unbedachtes Wort kann genügen. Und dann? Wie kann man das wieder ändern?<br />
Ich denke, es geht um Wertschätzung für den Menschen, unabhängig von der Sache, dem Streit, der Verletzung. Als Vorbilder könnten Gandhi oder die „gewaltfreie Kommunikation“ nach Rosenberg dienen. Das Bewusstsein, dass ein Streit beendet und aus einem Feind ein Freund werden kann, darf Mut machen, es immer wieder zu versuchen. Es wird uns nicht immer gelingen, aber wenn es gelingt, fühlt es sich total gut an. Soweit die Theorie.<br />
Nun zur Praxis: Bei einer Mitarbeiterweihnachtsfeier vor einigen Jahren hatte ich in einer Andacht die folgende Frage gestellt: „Mit wem wollt ihr vor Weihnachten noch Frieden schließen oder Streit begraben?“ Damit hatte ich mich selbst ziemlich in Zugzwang gebracht. Irgendwie musste ich mich der Frage auch stellen, was recht ungemütlich war. Da ich mich in den Wochen vorher mächtig über jemanden geärgert hatte, war die Zielperson schnell identifiziert. Als Weihnachten wirklich kurz vor der Tür stand, habe ich mich dann getraut und bin in einer Art Selbstversuch auf diesen von mir „wenig geliebten“ Mitmenschen zugegangen. Einen Freund habe ich damit nicht gewonnen, aber das Miteinander hat sich anschließend deutlich verbessert.</p>
<p>Also, es ist zwar noch lange hin bis Weihnachten, aber die Sommerferien stehen ja vor der Tür: Mit wem wollen Sie, wollt ihr, will ich bis dahin noch Frieden schließen oder Streit begraben? Ich wünsche eine gesegnete Sommerzeit.</p>
<p><em>Marc Schrade (ms.schrade@t-online.de)</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Andacht Juni 2023</title>
		<link>https://archiv.cvjm-s-moehringen.de/andacht-juni-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Köpple]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jul 2023 09:58:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Andachtsarchiv]]></category>
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					<description><![CDATA[Gott gebe dir vom Tau des Himmels und vom Fett der Erde und Korn und Wein in Fülle (1. Mose 27,28) Im ersten Moment des <a class="mh-excerpt-more" href="https://archiv.cvjm-s-moehringen.de/andacht-juni-2023/" title="Andacht Juni 2023">[weiterlesen]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Gott gebe dir vom Tau des Himmels und vom Fett der Erde und Korn und Wein in Fülle (1. Mose 27,28)</p></blockquote>
<p>Im ersten Moment des Lesens des Monatsspruches vom Juni freut man sich und denkt: Was für ein schönes Segenswort. Da wird jemand mit allem was zum Leben notwendig ist bedacht. Wasser, Nahrung, und den Wein der Fülle nehmen wir mal als Ausdruck von Wohlstand und sanitärem Wohlbehagen. Das wäre so ein Wort, dass man einem Gast zum Abschied oder einem Reisenden auf den Weg mitgeben würde.<br />
Und so ist er in der Geschichte der Bibel von Isaak auch gemeint: Der Erstgeburtssegen den Isaak auf dem Sterbebett ausspricht, soll seinen Nachfolger in Gottes großem Plan bestimmen. Eigentlich sollte er Esau zuteil werden, der  als Älterer der Brüder ein Anrecht darauf hat. Die Mutter überredet Jakob, den Jüngeren, sich diesen Segen zu erschleichen, durch List und Betrug.<br />
Unter diesen Rahmenbedingungen bleibt einem moralisch der Segenswunsch gleich im Hals stecken.<br />
Im Folgenden, und ich empfehle die Lektüre allen Game of Thrones-Fans, ergeht es Jakob, dem Betrüger gar nicht so schlecht und er trägt einen großen Teil dazu bei, dass Gottes Plan mit seinem Volk Israel auf- und vorangeht. Mehrere Frauen heiratet er, dazu deren Mägde um eine große Zahl von Nachkommen zu schaffen. Positionsgeschacher, Netzwerker, Bündnisse die geschlossen und gebrochen werden.<br />
Und wie auch in der großen heutigen Weltpolitik ist es oft zum Speien, wie problemlos scheinbar Gerechtigkeit und Anstand aussen vor bleiben dürfen, für das Gelingen eines großen Plans.<br />
Gott lässt zu, dass sich Jakob den Segen des Vaters erschleicht.<br />
Also gehört es wohl zum Plan. War Jakob der Fähigere und die Tradition durfte deshalb ausgehebelt werden?<br />
Wie ist das mit uns, wenn wir übergangen werden? Und auf den zweiten Blick erkennen, dass die Aufgabe, für die wir uns vorgesehen hatten, von dem der sie dann macht, sehr gut ausgefüllt wird. Wenn wir ehrlich sind, besser als wir das gekonnt hätten. Das ist für uns nicht immer gerecht, aber für eine Sache sinnvoll. Und Gott fand es sinnvoll, dass Jakob Isaaks Nachfolge antritt.<br />
Wie so oft hilft mir nur die Erkenntnis, dass ich Gottes Plan nicht verstehen werde. Ich Mensch – er Gott. Ich Kleines Hirn – er großes Hirn. Wieder einmal ist Demut angesagt. Aber auch Freude! Denn ich spiele eine Rolle in Gottes Plan. Und ich glaube, dass er mich liebt und seine Verheißungen auch für mich gelten.<br />
Und dann bin ich wieder froh, dass dem Alten Testament das Neue folgt und dass da einer in die Welt geschickt wurde, der das irgendwie gut hinbekommen hat mit der Gerechtigkeit für alle und mit der Versöhnung der Menschen.<br />
Der Gottes Plan auch um die Nicht-Israeliten erweitert hat und der als oberste Spielregel die Liebe zum Nächsten gepredigt und gelebt hat.<br />
Und Hand aufs Herz, in diesem Plan kann ich meine Rolle, als Gottes-Plan-Nicht-Versteher viel besser akzeptieren.</p>
<p><em>Oliver Henke</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Andacht Mai 2023</title>
		<link>https://archiv.cvjm-s-moehringen.de/andacht-mai-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Köpple]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jun 2023 05:25:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Andachtsarchiv]]></category>
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					<description><![CDATA[Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.“ &#124; Ps 66,20 Wochenspruch 14.5. Rogate Ein Song meiner Lieblingsband BAP <a class="mh-excerpt-more" href="https://archiv.cvjm-s-moehringen.de/andacht-mai-2023/" title="Andacht Mai 2023">[weiterlesen]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.“ | Ps 66,20 Wochenspruch 14.5. Rogate</p></blockquote>
<p>Ein Song meiner Lieblingsband BAP lautet übersetzt: Wenn das Beten sich lohnen würde, was meinst Du wohl wie ich beten würde? </p>
<p>Natürlich hab ich den Song in den 80er Jahren lauthals mitgesungen, ohne das tiefe Mißverständnis dahinter zu erkennen. Ich ging – wie so manche Mitmenschen heute noch – davon aus, dass der Gott, an den wir Christen glauben so eine Art Wunsch-Erfüllungsmaschine ist. Ähnlich wie beim Sams mit seinen Wunschpunkten. Man darf sich allerlei Sinnloses wünschen, solange noch genügend Punkte im Gesicht des Sams kleben. Sind die weg, ist es auch mit dem Wünschen vorbei.</p>
<p>Gottseidank – im wahrsten Sinne des Wortes – „funktioniert“ das aber alles ganz anders. Und das tolle daran ist, es „funktioniert“ gar nicht im Sinne von: „Wunsch rein in das Gebet – Erfüllung kommt raus“. Das einzige und auch das einzig wichtige sagt uns aber der Monatsspruch im Mai aus Psalm 66 zu: Dass Gott mein Gebet erhört und dass er es in seinem liebevollen, gütigen Herzen bewegt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und was das jetzt im Alltag bedeuten kann? </p>
<p>Ganz schön viel. Heisst das doch, dass ich nie wirklich allein bin. Egal was ich angestellt habe, egal wie verzweifelt ich bin, egal wie viel Angst ich vor etwas habe. Gott ist immer an meiner Seite und ich kann ihm alles sagen, wie schräg das Ganze auch immer ist. Und er ist da. Und bleibt. Und hört zu. Er hat mich nicht aufgegeben und ich kann immer zu ihm kommen, egal was vorher war, egal wie lange ich kein Gespräch mehr mit ihm geführt habe. </p>
<p>Und er hört nicht nur zu. Nein, er bleibt auch anschließend an meiner Seite. Auch in den Momenten in denen ich scheinbar auf mich gestellt die unlösbare Aufgabe zu bestehen habe. In den Augenblicken in denen ich mich allein wähne ist er neben, über und in mir. Und kann mir dadurch Ruhe, Kraft und Gelassenheit schenken. Eine Geborgenheit, die man sonst höchstens von seinen Eltern kennt. Ein Gefühl tiefer Güte, das unsere Wege erleuchtet und unsere Schritte beschützt, egal wie finster das Tal durch das wir wandern auch immer ist.</p>
<p>Zu diesem Anlass kann ich als kleine Leseempfehlung nur Psalm 23 geben – da steht alles nochmal drin.</p>
<p><em>Volker Hühn<br />
v-huehn@fes-stuttgart.de</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Andacht April 2023</title>
		<link>https://archiv.cvjm-s-moehringen.de/andacht-april-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Köpple]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 06:25:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Andachtsarchiv]]></category>
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					<description><![CDATA[Denn Christus ist gestorben und wieder lebendig geworden, um Herr zu sein über alle, Tote und Lebende. Römer 14,9 Stell dir vor, du hättest dich <a class="mh-excerpt-more" href="https://archiv.cvjm-s-moehringen.de/andacht-april-2023/" title="Andacht April 2023">[weiterlesen]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Denn Christus ist gestorben und wieder lebendig geworden, um Herr zu sein über alle, Tote und Lebende.  Römer 14,9</p></blockquote>
<p>Stell dir vor, du hättest dich eingetragen, die Andacht über diesen Monatsspruch zu schreiben.<br />
Was würde dir dazu einfallen?<br />
Ich finde es immer herausfordernd über ein Wort zu schreiben, welches mir vorgegeben ist und nicht über ein vor mir gewähltes „Lieblingswort“.<br />
Da besteht die Chance auf eine Horizonterweiterung von meinem kleinen, engen, festgefügten, wohl temperierten Gottesbild. Also stelle ich mich diesem Wort. Aber trotz tagelanger Meditation fällt mir dazu nichts ein.</p>
<p>Es sind 3 Glaubenssätze, die von Paulus formuliert werden:<br />
1.  Christus ist gestorben<br />
2.  Er ist wieder lebendig<br />
3.  Deshalb ist Er Herr über alle</p>
<p>Früher hätte ich dazu schnell ein paar theologische Erklärungen parat gehabt.<br />
Heute muss ich sagen: das verpacke ich intellektuell nicht mehr. Gott lässt seinen Sohn Jesus als Christus (Retter) sterben, um ihn dann wieder lebendig zu machen, damit Er Herr sein soll über alle. Mein Verstand steigt da aus. Das kann ich rational nicht erfassen (Erkläre diesen Sachverhalt mal deinem Nachbarn oder Kollegen).<br />
So etwas kann man nur glauben. Liegt darin vielleicht das Geheimnis des Glaubens? Etwas glauben zu dürfen, was man nicht versteht? Glauben zu dürfen, dass Christus für mich gestorben ist, dass Er mit mir in meinem ganzen Scheitern mitgeht, sogar bis in den Tod. Dieses Mitleiden und für mich leiden, macht mich gerecht vor Gott. Sein Tod für mich, schafft mir Recht vor Gott. Sein Tod und seine Auferstehung machen Ihn zum Herrn über alle. Und ich darf diesen Herrn sogar zum Freund haben. Das raff ich nicht. Das ist wie mit der Liebe. Sie kommt über dich und dein Verstand ist ausgeschaltet. Dein anscheinend so hochgepriesenes Kontrollorgan Gehirn ist wie gelähmt. Wenn die Liebe in dein Leben tritt bist du intellektuell überfordert. Dann kannst du nichts mehr verstehen. Dir bleibt der Mund offen und du kannst nur noch staunen.</p>
<p>Ich wünsche Dir solche Glaubenserfahrungen, wo die Liebe Gottes in dein Leben tritt und du dich nur noch wundern kannst.<br />
Bin gespannt auf die Berichte.</p>
<p><em>Bernd Hirzel<br />
berndhirzel@aol.com</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Andacht März 2023</title>
		<link>https://archiv.cvjm-s-moehringen.de/andacht-maerz-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Köpple]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Apr 2023 11:51:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Andachtsarchiv]]></category>
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					<description><![CDATA[Bier hat um die 5% vol, &#8230; Wein ca. 12% und Schnaps mehr als 38% und unsere Gottesdienste&#8230;? 1. Advent 2022: In der Christuskirche ist <a class="mh-excerpt-more" href="https://archiv.cvjm-s-moehringen.de/andacht-maerz-2023/" title="Andacht März 2023">[weiterlesen]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Bier hat um die 5% vol, &#8230; Wein ca. 12% und Schnaps mehr als 38% und unsere Gottesdienste&#8230;?</p></blockquote>
<p>1. Advent 2022: In der Christuskirche ist um 9.30 Uhr Gottesdienst mit der Orchestervereinigung. Wir – der Posaunenchor – spielen traditionell vom Turm der Martinskirche von 9.05 bis 9.23 Uhr. Danach wollte ich in die Christuskirche und bat meine Frau, mir einen Platz freizuhalten. Wir beide waren überzeugt, dass das wegen des Andrangs schwierig werden könnte und ich hatte mich schon mental mit einem Stehplatz abgefunden. „Schweißgebadet“ steige ich um halb zehn vor der Christuskirche vom Fahrrad, stürze die Treppen hoch und&#8230; stehe in einer fast leeren Kirche. Das war die „Geburtsstunde“ dieses „Persönlichen Blicks“.</p>
<p>Gelegentlich frage ich (auch sehr) engagierte Mitarbeiter, „warum man sie denn nie oder so selten am Sonntag im Gottesdienst sieht“. Eine Standardantwort ist: „Der bringt mir nix.“<br />
Ja, da muss ich zustimmen, auch ich, ein sog. „treuer Kirchgänger“, weiß oft schon beim Sonntagmittagessen nicht mehr, um was es in der Predigt ging. Aber ich kann ja VOR dem Gottesdienst nicht wissen, dass er mir nix bringen wird.<br />
Als Posaunenchorbläser „muss“ ich auch in Gottesdienste, in die ich „freiwillig“ auf Grund meiner „Erfahrung“ und von Vorurteilen nicht gehen würde. Aber auch diese Gottesdienste habe ich schon als sehr bereichernd erlebt. Wesentliches findet ja auch nicht unbedingt im Gottesdienst statt sondern auch danach im Gespräch auf dem Kirchplatz.</p>
<p>Jede Woche spielen Millionen Menschen Lotto, sicher auch Gemeinde-/CVJM-Mitglieder, obwohl die Gewinnchance sehr gering ist (1:140 Mio). Die Trefferquote auf einen guten Sonntagsgottesdienst ist da deutlich höher.<br />
Vielleicht sollten wir in Abwandlung des J. F. Kennedy-Satzes:<br />
„Ask not what your country can do for you, ask what you can do for your country“ uns fragen, was können wir denn für unsere Gottesdienste tun?!<br />
Wir Evangelische werden ja auch gerne als Protestanten bezeichnet. Wäre das nicht auch eine Form des – sehr einfach auszuführenden – Protests, in dem wir sonntags, die Gottesdienste füllen und somit durch die schiere Anzahl an Gottesdienstbesuchern demonstrieren, dass es für uns auch andere, wichtigere Werte gibt als Geld, Wachstum, Egoismus, Macht&#8230;<br />
Immer wieder erreichen uns Beschwerden wegen des Gottesdienstgeläuts. Ja, wenn dann nur ein paar Leutchen in den Gottesdienst gehen, kann ich diese Beschwerden von Anwohnern sogar verstehen, aber wenn es in die Gottesdienste „strömen“ würde und danach der Kirchplatz voll wäre, das wäre doch ein unübersehbares Zeichen an die Beschwerdeführer (und die Welt), dass uns der Gottesdienst wichtig ist.</p>
<p>Ich wünsche mir, dass wir den prozentualen Anteil der Gottesdienstbesucher in 2023 steigern. Zur Zeit schaffen wir gerade so die „Biermarke“ mit 5% (der Gemeindemitglieder) – toll wäre doch, die „Weinmarke“ mit 12% zu erreichen – ich selber träume von den „Schnapsprozenten“ – <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br />
In diesem Sinne – zum Wohl !</p>
<p><em>Andreas Hasenknopf<br />
Tel. / FAX +49 (0) 711 / 710208, E-Mail: hasenknopf.a@t-online.de</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Andacht Januar 2023</title>
		<link>https://archiv.cvjm-s-moehringen.de/andacht-januar-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Köpple]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Mar 2023 19:31:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Andachtsarchiv]]></category>
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					<description><![CDATA[„Du bist ein Gott, der mich sieht.“ 1.Mose 16,13 Die oben aufgeführte Bibelstelle ist die neue Jahreslosung für 2023. Sie entstammt der Erzählung um Hagar <a class="mh-excerpt-more" href="https://archiv.cvjm-s-moehringen.de/andacht-januar-2023/" title="Andacht Januar 2023">[weiterlesen]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>„Du bist ein Gott, der mich sieht.“ 1.Mose 16,13</p></blockquote>
<p>Die oben aufgeführte Bibelstelle ist die neue Jahreslosung für 2023.<br />
Sie entstammt der Erzählung um Hagar und Sara(i) mit ihrem Mann Abraham, nachzulesen in 1.Mose 16,1–16. Schauen wir uns zunächst einmal den Hintergrund des Verses an.<br />
Sara, als Frau von Abraham, ist kinderlos. Die Frau im Alten Orient findet Ihre Identität und Würde darin, dass sie Kinder gebärt. Eine kinderlose Ehe galt daher als sehr unglücklich, außerdem kann sich so die Verheißung an Abraham mit zahlreicher Nachkommenschaft nicht erfüllen. Sara greift daher zu einer Notlösung, sie schickt ihre Magd Hagar zu Abraham, damit diese mit ihm ein Kind zeugt und es für sie austrägt. Der Plan gelingt, allerdings sieht Hagar nun auf Sara herab, weshalb diese wiederum mit Demütigungen gegenüber Hagar reagiert. Hagar hält dem Ganzen nicht mehr stand und flieht in die Wüste.<br />
Die Flucht in die Wüste war nicht einfach ein kurzer Spaziergang – nein, er bedeutete Lebensgefahr. Hagar setzt damit ihr Leben und das Leben des Ungeborenen aufs Spiel.<br />
Was geschieht dann? Ein Bote Gottes begegnet ihr an einer Quelle und spricht sie an. Er fordert sie auf, wieder zurück zu Sara zu gehen und gleichzeitig verheißt er ihr zahlreiche Nachkommen.<br />
Daraufhin benennt Hagar Gott, der ihr begegnet: „Du bist ein Gott, der mich sieht.“<br />
Was für ein Wendepunkt! Mitten in der Hoffnungslosigkeit, in ihrer Verzweiflung zeigt sich Gott Hagar und schenkt ihr eine neue Perspektive. Hagar als Sklavin ist Nicht-Beachtung bzw. Missachtung gewohnt, umso mehr erstaunt es sie, dass Gott sich ihr zuwendet und dann noch mit einem Versprechen: Ihr Sohn wird Teil der Abraham-Verheißung werden (nachzulesen in 1.Mose 16,10f.). Nach der Begegnung mit dem Boten Gottes kehrt Hagar zu Sara zurück. Doch nicht aus Verzweiflung, sondern aus einer neu erhaltenen Zuversicht: „Du bist ein Gott, der mich sieht.“ Die Tatsache, dass Gott ihr Leiden erkennt und anerkennt, scheint für Hagar alles zu verändern. Sie fühlt sich gesehen und das ermöglicht ihr einen anderen Umgang mit der Situation. Hagar hat mit Gott jemanden gefunden, der sie wahrnimmt mit all ihrem Schmerz und ihrem Leid. Das tut gut und stärkt sie mit neuer Kraft und neuem Mut.<br />
Den Wunsch gesehen zu werden, kennen wir alle. Gesehen zu werden gibt Menschen Selbstbewusstsein: Ich werde wahrgenommen – ich bin wichtig.<br />
Kennen wir auch das Gefühl, nicht gesehen zu werden oder wenig beachtet zu sein? Fühlt es sich manchmal an, als ob keine/r die Situation so wirklich verstehen könne?<br />
Die Geschichte von Hagar kann uns Mut machen. Gott sieht und hört jede/n Einzelne/n.<br />
Es ist auch nicht zufällig, dass Gott Hagar an einer Quelle begegnet. Genauso kann Gott auch unsere Quelle im Alltag sein und uns wieder „erfrischen“/neue Kraft geben, besonders in sogenannten „Wüsten-Situationen“: Gerade dann, wenn wir hoffnungslos, mutlos oder frustriert sind, wenn wir uns ungesehen oder missachtet fühlen, möchte Gott uns begegnen und uns wieder aufrichten. Ich wünsche uns, dass uns diese Bibelstelle ganz besonders im Jahr 2023 begleitet und uns immer wieder neu daran erinnert, dass Gott derjenige ist, der uns alle sieht und dem jede/r Einzelne/r wichtig ist.</p>
<p><em>Annelie Hirzel (anneliehirzel@aol.com)</em></p>
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		<title>Andacht Dezember 2022</title>
		<link>https://archiv.cvjm-s-moehringen.de/andacht-dezember-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marcus Köpple]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2023 17:03:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Andachtsarchiv]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.cvjm-s-moehringen.de/?p=9362</guid>

					<description><![CDATA[„Dann werden Wolf und Lamm friedlich beieinanderwohnen, der Leopard beim Ziegenböckchen liegen, Kälber, Rinder und junge Löwen weiden zusammen, ein kleiner Junge kann sie hüten“. <a class="mh-excerpt-more" href="https://archiv.cvjm-s-moehringen.de/andacht-dezember-2022/" title="Andacht Dezember 2022">[weiterlesen]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Dann werden Wolf und Lamm friedlich beieinanderwohnen, der Leopard beim Ziegenböckchen liegen, Kälber, Rinder und junge Löwen weiden zusammen, ein kleiner Junge kann sie hüten“. (Übersetzung nach „Hoffnung für alle“)</em></p>
<p>Das klingt nach Paradies. So war es, bevor der Mensch daraus vertrieben wurde. Danach wurde alles anders: Überlebenskämpfe von Menschen und Tieren. Machtkämpfe zwischen Brüdern, Königen, Völkern. Zerstörung des Lebens. Bis heute. Es gibt keine heile Welt mehr. Doch mit seiner Vision weist Jesaja auf den Einen hin, der die Welt verändern und heilen kann. Mit seinem Kommen, kommt eine neue Welt. Darum singen wir an Weihnachten: “Christ der Retter ist da“. Er ist der Welteretter. Friedensstifter. Heilsbringer. Mit seiner Geburt in<br />
Bethlehem kommt Gott selbst in diese Welt. Das ist die Zeitenwende. Eine neue Zeitrechnung beginnt damit für die ganze Welt.<br />
So wird Weihnachten zur Wendezeit. Ein neues Licht strahlt auf – für mich &#8211; für unsere Welt! Jedes Licht, das mir in der Adventszeit entgegen leuchtet, will mich an ihn erinnern. ER ist „das Licht der Welt“.<br />
Seit Christi Geburt gibt es für unsere von Krisen erschütterte Welt einen neuen Horizont der Hoffnung. Wir können sie in einem andern Licht sehen: weiter, tiefer, heller. Wo diese Hoffnung auf sein Handeln bei uns einkehrt und wohnt, verwandelt sie unsere Gegenwart. Dann können wir mit Martin Bogdahn (1990) singen:</p>
<p><em>„Ich glaube fest, dass alles anders wird, dass uns die Liebe immer weiter führt. Ich glaube fest an eine neue Sicht, wenn bald im klaren Licht ein hoffnungsvoller Tag anbricht.</em></p>
<p>Ich glaube fest, dass Gott die Liebe ist, und dass er an der Liebe alles misst. Ich glaube fest, das Ziel ist nicht mehr weit, ich hoffe auf die Zeit voll Frieden und Gerechtigkeit.“</p>
<p>Was können wir von Jesaja mitnehmen – in das Jahr 2022/2023 nach Christus? Richte Deinen Blick nicht nur auf die Wirklichkeit, die Du siehst. Auf die vielen Zerstörungsbilder in den Medien. Blicke über die Ränder der Welt und über Deine Denkvorstellungen hinaus zu den positiven Hoffnungsbildern wie die Bibel sie aufzeigt. Sie kommen von dem, der Himmel und Erde geschaffen hat. ER hält die Welt mit den jetzt acht Milliarden Menschen heute in seiner guten Hand. ER kann Krisen zum Guten wenden. ER schenke uns in unserer Krisenzeit diese Wendezeit – persönlich und weltweit.</p>
<p><em>Otto Haußecker</em></p>
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